24.Oktober 2015

Neues Team übernimmt die Führung der Kolonie Kruse-Steenbeck

Wichtige Entscheidungen standen in der Kolonie Kruse-Steenbeck an. Doch trotz der geringen Beteidigung der Gartenfreunde, war es ein großer Erfolg.

Das neue Team Sabine, Robert und Ralf

Am Samstag den 24.10.2015 wurde, im Beisein vom Rechnungsführer Sönke und dem ersten Vorsitzenden Hermann, eine Koppelversamlung durchgeführt.

 

Am Anfang wurde gleich der wichtigste Tagesordnungspunkt durchgeführt, die Wahl eines neuen Obmanns. Einstimmig wurde Ralf Dittmann zum Obmann gewählt. Er bestimmte Sabine zu seiner Stellvertreterin und den "alten" Obmann, Robert zu seinem Kassenwart. Sofort wurden auch von ihm, vier neue Wegewarte ins Amt gerufen, Monika, Sven, Hansi und Werner. Flott ging es dann auch weiter, Mario der Kassenwart legte sein Jahresbericht vor, was positiven Anklang fand. Zum Schluss wurden über die drei Punkte vom Sommerfest abgestimmt. Mit relativer Mehrheit würde über die Verkürzung der Ruhezeit, um eine Stunde auf 13:00 bis 14:00Uhr entschieden. Die Erhöhung der Leihgebühren um 2,-€ , ein Vorschlag vom Gartenfreund Andrè wurde verabschiedet. Abgelehnt wurde allerdings der Vorschlag, einen 30 cm breiten Rasenstreifen vor den Parzellen zu belassen, um weiteres Abtragen der Wege durch Regen vorzubeugen. Anschließend gab es Kaffee und selbst gemachten Kuchen von Traude. Im großen und ganzen war es ein schöner Tag für alle und wir hoffen mit der neuen Führung beim Kreiswettbewerb 2016 ins gute Mittelfeld zu rutschen.

 Bericht aus der Kolonie

Bilder: Kaja Richter Text: Robert Richter

28.August 2015

Das eigene Reich für 90 Euro

Das eigene Reich auf 400 Quadratmetern gibt es in Eckernförde schon für 90 Euro im Jahr. Eine Hütte, eine Terrasse, Rasen und Gemüsebeet, Blumen und Gewächshaus – alles ist dabei, wenn Hermann Brütt mit Interessenten durch die Kleingartenanlagen in Eckernförde geht und ihnen die freien Parzellen zeigt.

Herr über 815 Gärten in 14 Anlagen: Hermann Brütt, Vorsitzender des Kleingartenvereins Eckernförde.

Je nach Ausstattung ist manchmal noch die Zahlung eines Abstands erwünscht, in den meisten Fällen jedoch gibt es die Gärten ohne zusätzliche Zahlung. Manchmal ist sogar ein richtiges Juwel dabei.

So wie der Garten in der Anlage Süderhake I am Schulweg, wo der Pächter seine Parzelle – top in Schuss – abgeben möchte, inklusive Laube, Gewächshaus, Hühnerstall und Hühnern und noch nicht einmal etwas dafür haben möchte. In anderen Gärten stehen teilweise Steinhäuser oder gepflegte Holzlauben, Gewächshäuser sind fast immer dabei.

Top in Schuss: Dieser Garten im Schulweg mit Laube, Hühnerstall und Gewächshaus ist kostenlos abzugeben.

„10 bis 12 Prozent unserer Gärten sind frei und sofort abzugeben“, erklärt Hermann Brütt. „Damit haben wir im Vergleich zu anderen Kleingartenvereinen noch Glück. Die Quote liegt oft höher.“ Doch es gibt auch eine Dunkelziffer: Manche Parzellen sind zwar verpachtet, werden von den Pächtern aber kaum genutzt, geschweige denn gepflegt, was dem Vorstand durchaus ein Dorn im Auge ist. Brütt: „Aber wenn wir durchgreifen, verlieren wir 30 bis 40 Prozent unserer Pächter.“ Da gilt es, einen Mittelweg zwischen Härte und Toleranz zu gehen. Solange die Kleingärtner nämlich ihre Pacht bezahlen, belasten die zwar vergebenen, aber wenig gepflegten Parzellen nicht das Vereinskonto. Für die freien und leerstehenden Gärten erhält der Verein dagegen keine Pacht, muss aber seinerseits Pacht an die Stadt zahlen.

Zwei Steinhäuser mit Fachwerk inklusive: Etwas Abstand möchte der Pächter in diesem Fall haben.

Wer sich für einen Garten interessiert muss sich allerdings über eines im Klaren sein: Gartenarbeit kostet Zeit. „Es ist nicht mit Grillen und zweimal Rasenmähen im Jahr getan“, sagt Hermann Brütt. „Der kleingärtnerische Gedanke hat nicht nur sonnige Seiten, sondern verlangt einem auch Zeit ab.“ Und: „Wer einen Garten übernimmt, muss auch unter Umständen damit rechnen, dass er mal etwas Schweiß verliert.“

 

Viel Platz für individuelle Vorstellungen bietet dieser Garten mit gepflegter Hütte und Gewächshaus.

Tatsächlich haben schon einige junge Familien ihre Parzellen wieder abgegeben, nachdem sie gemerkt haben, dass ein Garten viel Zeit beansprucht. Vorgaben wie zum Beispiel die Drittelregelung, nach der jeweils ein Drittel der Fläche für Gemüse und Obst, Hütte und Terrasse sowie Blumen und Rasen zu nutzen sind, sind da weniger ein Problem und können teilweise flexibel gehandhabt werden. Dennoch wird erwartet, dass man sich an die Vorgaben der Satzungen und des Pachtvertrags hält. Anfänger sollten aber auch die finanzielle Komponente beachten: Die nötigen Geräte wie Rasenmäher, Spaten, Harke oder Schubkarre sind anzuschaffen – wenn er sie nicht vom Vorgänger übernehmen kann, was immer zu empfehlen ist.

 

Artikel aus der Eckernförder Zeitung vom 28.09.2015.
                                 Foto & Text: Arne Peters

27.August 2015

Kreisverband Rendsburg - Eckernförde Kreiswettbewerb 2015

Die aktuelle Ergebnisse und Platzierungen findet ihr hier als Exel Dokument. 

Kreisverband Rendsburg - Eckernförde Kreiswettbewerb 2015
Kreiswettbewerb 2015.xlsx
Microsoft Excel-Dokument [12.2 KB]

15.August 2015

Traditioneller Grillabend in der Süderhake I

Immer im August findet der traditioneller Grillabend bereits seit 1990 statt.

Auch an diesem Samstag den 15. August 2015 hatten wir wieder den richtigen Riecher. Das Wetter war uns gut gesonnen. Zur Mittagszeit ein vernünftiger starker Regenschauer. Aber das Grillzelt war bereits vorsorglich von den Organisatoren Heike, Günter und Werner aufgebaut worden.

Gegen 16.30 Uhr trafen die ersten hungrigen Gartenfreunde ein. Alle brachten gute Laune mit und waren guter Dinge. Schließlich schien die Sonne und der Wettergott war uns wohl gesonnen. Die Grillkohle war angezündet und entwickelte so langsam die richtige Hitze. Eine geringe Rauchentwicklung wurde großzügig hingenommen. Fast alle hatten Sitzplätze draußen in der Sonne bei sehr warmen Temperaturen gefunden, erfrischten sich mit kühlen Getränken und warteten geduldig darauf, dass die Nackensteaks und Bratwurst, die der „Grillobermeister Günter“ mit seinem „Grillmeister Christian“ grillte, fertig wurden.

Endlich so gegen 17.45 Uhr wurde der Startschuss gegeben und die Fütterung der hungrigen Mäuler konnte beginnen. Es schmeckte allen wunderbar, der von Helga zubereitete Kartoffelsalat schmeckte vorzüglich und  war sehr schnell aufgefuttert. Die Nackensteaks und die Bratwurst hatten die richtige Würze und die Zubereitung und Verteilung hat hervorragen geklappt.  

Der anschließende gemütliche Teil verging sehr schnell, alle Anwesenden unterhielten sich angeregt, es wurde viel gelacht, die Stimmung stieg immer mehr, alle ließen sich die Getränke schmecken, hatten Spaß und haben sich in der Gemeinschaft wohl gefühlt. Danke nochmal an alle die den Abend mitgestaltet haben, besonders an Heike und Margit, die den „Tresen dienst“ machten, Geschirr abgewaschen und uns mit Getränken versorgt haben.

Übrigens es waren fast 40 Gartenfreunde gekommen. Einige hatten wohl vergessen, dass sie sich angemeldet hatten. Schade…

Im kommenden Jahr dürfen noch mehr kommen und mit uns in der Gemeinschaft der Gartenfreunde in der Süderhake I feiern. Es bringt Spaß in der Gemeinschaft zu feiern.   

Bericht aus der Kolonie
                Text: Werner Wigger

25.Juli 2015

Floh-/Trödelmarkt in der Süderhake I 

Trotz Unwetter ein Erfolg!

Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr, wurden die Kleingärtner(-händler) aktiv. Die Verkaufstische wurden in den Wegen, am Gemeinschaftshaus und auf der Terrasse aufgebaut. Die „Waren“ verkaufsgerecht und werbewirksam ausgelegt. Es konnte losgehen. Trotz Unwetterwarnung waren alle guter Dinge, die Stimmung stieg. Als dann auch noch die Sonne  strahlte konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Die erste Kundschaft und die „Sehleute“ trafen ein, es wurde gehandelt und gefeilscht, wie bei den Profis.

Gegen 14.30 Uhr traten dann die Unwetterwarnungen ein. Der Himmel wurde dunkel und dunkler und es schüttete wie aus Eimern.Aber die Kleingärtner lassen sich nicht unterkriegen. Alles abgedeckt und ab ins Haus. Hier wartete der gespendete Kuchen und andere Leckereien.

Auf der Terrasse wurde weiter gehandelt und viele Gegenstände wechselten den Besitzer. Alle hatten viel Spaß. Es war ein lustiger unterhaltsamer Tag, der der Gemeinschaft gut tat und bestimmt wiederholt wird. Nun warten wir auf unsere nächste Gemeinschaftsveranstaltung.

 

Denkt daran Grillfest am 15. August bei „herrlichem Wetter“. Termin vormerken und rechtzeitig anmelden.

Bericht aus der Kolonie
                Text: Werner Wigger

16.Juli 2015

Kolonie Steenbarg ohne Führung

Am 04.07.2015 war die Welt noch in Ordnung und es wurde in der Kolonie "Steenbarg" eine Anlagenversammlung durchgeführt.

Dabei hat Dieter Büssen ordnungsgemäß seinen Kassenbericht für 2015 vorgetragen. Aber am Dienstag, 07.07.2015, wurde dann von Bernd Ivers, dem Obmann der Kolonie berichtet, dass er aus gesundheitlichen Gründen vom Posten des Obmannes zurücktreten werde. Die Besichtigung würde noch unter seiner Obhut ausgeführt, zum Montag (13.07.) erfolgt dann sein Rücktritt. In der Annahme, nun würde die Stellvertreterin Frau Scheffler die Geschäfte übernehmen, musste der Vorstand leider erfahren, dass dort ebenfalls ein Rücktritt erfolgt. In der Kolonie Steenbarg macht man sich nun sorgen wie es weiter geht. Die Pächter beißen sich zur Zeit lieber auf die Zunge - und das große Schweigen geht hier die Runde.

Bericht aus der Kolonie
                            Text: Dieter Büssen

09.Juli 2015

Vandalismus im Kleingarten: „Lauter kleine Nadelstiche"

Die Kleingartenanlagen in Eckernförde leiden immer wieder unter Einbrüchen und Zerstörungen. Die Süderhake I ist besonders betroffen.

Eingeschlagene Scheibe: Werner Wigger vor einer der Gartenlauben, in die eingebrochen wurde.

Werner Wigger spricht von „lauter kleinen Nadelstichen“: Seit Jahren werden immer wieder in der Kleingartenkolonie Süderhake I zwischen dem Skaterpark und dem Grünen Weg Pforten eingetreten und Lauben aufgebrochen. „Die Behebung der Schäden kostet mehr als das, was gestohlen wird.“

 

Gestohlen wird meistens nicht viel: Vor einiger Zeit zum Beispiel waren zwei Schubkarren und etwas Brennholz weg. Die Karren fanden die Kleingärtner später im Skaterpark wieder. Ein paar geklaute Solarleuchten haben sich einige Gärten weiter im Gebüsch wieder angefunden. Am vergangenen Wochenende dann wurden Scheiben eingeschlagen, Türen und Schubladen aufgebrochen. Gefehlt hat nichts, außer einer Flasche Cola.

Auch in dieser Tür wurde die Scheibe eingeschlagen.

„Der Vandalismus tritt seit Jahren alle zwei bis drei Wochen auf“, erklärt der Obmann der Anlage. Immer wieder sind unterschiedliche Parzellen betroffen. Organisiert wirkt laut Werner Wigger nichts an den Einbrüchen, eher spontan. Vielleicht seien es junge Menschen, die für ihr Lagerfeuer nach Brennbarem suchen. „Das wäre auch nicht ganz so schlimm, wenn sie nicht jedesmal etwas kaputt machen würden.“

 

Im vergangenen Jahr fehlte eine Pforte. Die Scharniere haben die Kleingärtner am nächsten Tag aus der Asche des Feuerplatzes im Skaterpark gefischt. Den Jugendlichen machen die Kleingärtner aber keinen Vorwurf. „Wenn 100 Jugendliche den Park nutzen, sind vielleicht zwei oder drei schwarze Schafe dabei“, sagt Wigger. „Die gibt es aber überall, und wer weiß, woher sie kommen.“

 

Auch Ernst Sander kann sich nicht beschweren. Er hat die Gartenparzelle in direkter Nachbarschaft zum Skaterpark gepachtet. „Ich stehe zwar nicht in direktem Kontakt zu den Jugendlichen, aber ich bekomme ja mit, was dort passiert und worüber sie reden. Die sind alle nett und harmlos.“

Unnötige Zerstörungswut: Diese Pforte stand sogar offen.

Für Hermann Brütt, den Vorsitzenden des Kleingartenvereins mit seinen 14 Anlagen in Eckernförde, sind Vandalismusschäden nichts Neues. „Es ist überall das Gleiche“, sagt er, „besonders in den Anlagen, die von außen nicht einzusehen sind“. Immer wieder werde dort eingebrochen und teilweise zielstrebig Möbel und Gerätschaften gestohlen. Die Häufung der Vandalismusfälle in der Süderhake I sei allerdings ungewöhnlich. Eine Möglichkeit, sich davor zu schützen, gebe es nicht. Deshalb rät er jedem Kleingärtner, eine Laubenversicherung abzuschließen. „Die kostet nicht viel, und alles, was in und an der Laube ist, ist versichert.“ Pforten und Solarlichter gehören allerdings nicht dazu.

 

Nur ein kleiner Trost für die Kleingärtner in der Süderhake I, bleibt doch die Arbeit, Türen zu reparieren und Scheiben neu einzusetzen. Werner Wigger: „Wir möchten doch nur unsere Ruhe haben.“

Artikel aus der Eckernförder Zeitung vom 09.Juli 2015.
                                 Foto & Text: Arne Peters

27.Juni 2015

Sauerei in der Süderhake II

Die Kleingartenkolonie am Noor wird immer wieder von Wildschweinen heimgesucht. Jetzt sucht der Vorsitzende des Kleingartenvereins Hermann Brütt Freiwillige für den Bau eines Wildschutzzaunes.

Die Sau ist los in der Kleingartenkolonie Süderhake II, der Anlage zwischen Windebyer Noor und B76 auf Höhe des Schulweges. Seit Jahren durchwühlen dort Wildschweine die Beete und Rasenflächen (siehe EZ vom 15. April) . „Sie kommen von Windeby auf der Suche nach Nahrung“, erklärt Hermann Brütt, Vorsitzender des Kleingartenvereins Eckernförde. „Teilweise schwimmen sie durchs Noor und kommen über den Schilfgürtel in die Anlage.“ Alle Versuche, die Durchgänge zu versperren, hätten nicht gefruchtet. Die Schweine finden immer wieder eine Lücke, brechen sich ihre Bahn durch Hecken oder wühlen sich unter Zäunen durch.

Auf frischer Tat ertappt.

Sogar in der Anlage Süderhake I auf der anderen Seite der B 76 sind schon Wildschweine gesichtet worden. Die Kleingärtner nehmen’s zum Teil gelassen, zum Teil resignieren sie. Eine Pächterin hat ihren Garten abgegeben, ein anderer meint: „Das ist halt Natur, damit muss man leben. Ich baue meinen Garten nicht zu einer Festung aus.“ Doch wenn man, so wie Pächter Thore Marquardt, in den Morgenstunden auf einmal vor sechs Bachen mit acht Frischlingen steht, wünscht man sich doch eine dauerhafte Lösung.

Einen Wildschutzzaun haben die Kleingärtner am Kopfende der Anlage Süderhake II schon einmal gezogen – an ihn will Hermann Brütt anknüpfen.

Und die ist in Sicht: Ein Zaun muss her, der die Anlage zum Noor hin schweinedicht macht. Die Pfähle müssen fest im Boden verankert sein, der Wilddraht mindestens 30 Zentimeter tief in die Erde hineinragen, damit die Tiere ihn nicht mit ihrer Schnauze herausziehen können. Hermann Brütt schätzt, dass rund 200 Meter Zaun errichtet werden müssen, der an die bereits bestehende Einfriedung am Kopfende der Anlage anschließt. „Ich habe schonmal das Angebot einer Privatfirma eingeholt“, sagt er. „Die Kosten lagen bei 45  000 Euro, was sich weder die Stadt noch der Verein leisten können.“ Deshalb sein Vorschlag: „Weil wir in der Kolonie Süderhake II mit 22 verpachteten Gärten zu wenig Leute haben, melden sich aus jeder unserer 14 Anlagen vier bis fünf Leute freiwillig, die im Herbst die Manpower für den Zaunbau stellen.“ Dadurch würden die Personalkosten gespart, so dass die Stadt die Kosten für das Material übernehmen könnte, hofft Brütt auf Unterstützung. Sollte dieser Vorschlag bei der Stadt auf fruchtbaren Boden fallen, müsste zuvor noch ein Beschluss des Bau- und Umweltausschusses aus dem Jahr 1998 aufgehoben werden, nach dem der Schilfstreifen unberührt bleiben soll – schließlich müsste ein Teil des Gebiets für den Zaunbau betreten werden.

 

Das Vorhaben ist auf der neuen Homepage des Vereins www.ekgv.de unter „Termine“ kurz dargestellt. Freiwillige werden gebeten, sich bei ihren Obleuten oder bei Hermann Brütt unter Tel. 04351/44401 zu melden.

Artikel aus der Eckernförder Zeitung vom 27.Juni 2015.
                                 Text: Arne Peters

20.Juni 2015

Neue Vereinsseite geht online

Nach langer Planung und Bauzeit konnte nun endlich unsere neue Vereinsseite online gehen.

"Das Hauptaugenmerk liegt jetzt auf den Kolonien und den vielen ehrenamtlichen  Helfern, die unermüdlich viel Zeit und Energie in unseren Verein stecken", sagt Robert Richter, der diesen Auftrag auf einer erweiterten Vorstandssitzung übergeben bekommen hatte.

 

"Ein großer Vorteil unserer neuen Seite ist, dass es sich um ein Baukastensystem handelt und somit auch von Laien bedient und ohne große Programmierkenntnisse fortgeführt werden kann. Ich hoffe auch dass sich unsere neue Domian www.ekgv.de schnell in Eckernförde herumspricht und positiven Anklang finden wird.

Jeder der möchte, kann mir natürlich einen Artikel an redaktion@ekgv.de zusenden, den ich dann sofort hier veröffentlichen werden. Je mehr um so besser."

01.April 2015

Kleingärtnerverein steht vor Zerreißprobe

Presseartikel von Gernot Kühl vom 31.März 2015 aus der Eckernförder Zeitung.

Die Beteiligung an der Jahreshauptversammlung des Kleingärtnerverein Eckernförde übertraf alle Erwartungen: 142 Mitglieder kamen am Freitagabend ins Stadthallenrestaurant. Grund: Es stand die Wahl des 1. Vorsitzenden. Der 2. Vorsitzende Uwe Bengius forderte den Amtsinhaber Hermann Brütt heraus. Bernd Naujeck, Kleingarten Kreisvorsitzender Rendsburg-Eckernförde, mahnte: „Ich hoffe, dass diese Wahl den Verein nicht in zwei Lager spaltet.“ Während Brütt seinen Ausblick auf die Vorhaben der nächsten Jahre knapp hielt, hatte Bengius eine lange Rede vorbereitet. Tenor: Brütt setze auf Altbekanntes und wenig Veränderungen, während er Neuerungen durchsetzen wolle. Nach der geheimen Wahl entfielen 70 von 134 Stimmen auf Hermann Brütt, 63 auf Uwe Bengius, es gab eine Enthaltung. „Ich verspreche, dass wir vom Vorstand in Zukunft keine Alleingänge mehr machen werden“, erklärte Brütt.

 

In seinem Jahresbericht hatte Brütt zuvor den Obleuten der 14 Kleingartenkolonien für ihren Einsatz gedankt. „Ohne euch würden wir im Vorstand nicht zurechtkommen.“ Dafür gab’s großen Beifall. 600 Mitglieder und 800 Gärten kann der Kleingärtnerverein aktuell vorweisen. Doch es gab nicht nur Positives zu berichten. Ein Problem stelle die Vergabe der Gärten auf der rechten Seite des Schulweges dar, die zur Kolonie Süderhake I gehören. In einem Brief des Bürgermeisters wurde darum gebeten, diese nicht wieder zu vergeben, da die Ausweitung des Noorwanderweges geplant sei. Weiterhin dürfen bestimmte Gärten in der Süderhake II nicht neu belegt werden, da der Schilfstreifen bestehen bleiben müsse. Ein finanzielles Problem, da die Pacht für die leerstehenden Gärten trotzdem an die Stadt gezahlt werden müsse. Ein großes Problem seien außerdem die Wildschweine in der Süderhake II. „Die fühlen sich dort sauwohl“, so Brütt. Man müsse sich um eine Problemlösung, eventuell die Errichtung von weiteren Zäunen bemühen. Der 1. Vorsitzende ging auch auf einen anstehenden Gerichtstermin ein. „Es ist das erste Mal, dass wir wegen Nichtvergabe eines Gartens auf Schadensersatz verklagt werden.“ Ein härteres Durchgreifen kündigte der Vorsitzende für nicht genehmigte Bauten an. „Es wird immer mehr schwarz gebaut. In Zukunft werden diese Bauten sofort abgerissen.“ Auch für die Haltung von Kleintieren auf dem Gelände sei eine Genehmigung durch den Vorstand nötig. Außerdem mahnte Brütt: „Wir verlangen eine artgerechte Haltung.“ Positiv anzumerken waren die Platzierungen der Gärten im Wettbewerb. In der Koloniewertung habe die Kolonie Steenbarg den 2. Platz und die Kolonie Sauerstraße den 3. Platz im Kreiswettbewerb belegt.

 

Rechnungsführer Sönke Jensen wies auf die Problematik nicht bezahlter Mitgliederbeiträge hin. „Wir haben bis heute noch 101 säumige Zahler. Das macht knapp 10  000 Euro, die uns in der Kasse fehlen.“ Dies sei unter anderem auch auf nicht aktuelle Adressen zurückzuführen. Diese Zahlen sorgten für großen Unmut und lange Diskussionen. Der Vorschlag über die Einführung eines Lastschriftverfahrens konnte nicht abschließend geklärt werden.

 

In der Aussprache wurde die Diskussion erneut hitzig. Vor allem das Thema verlassene Gärten ließ die Gemüter hochkochen. Es würde immer wieder unaufgeräumte und ungepflegte Gärten zurückgelassen, deren Entsorgung dann der Verein zahlen müsse. Der Ruf nach einer Kaution für alle Gärten wurde laut. Während die Versammlung diesem Vorschlag positiv gegenüberstand, war der Vorstand nicht überzeugt. Verwaltungsaufwand und Rechtssicherheit müssten geklärt werden.

 

Winfried Kühl wurde als 1. Beisitzer wiedergewählt. Alexandra Karlsdorf übernahm für Manfred Zuther den Posten in der Schiedsstelle. Fachberaterin Sylke Radicke trat ebenfalls aus persönlichen Gründen zurück, Herta Voigt wurde zu ihrer Nachfolgerin gewählt.

Die Ehrungen für die besten Einzelgärten 2014 gingen an Tanja Pitschugin, Hans-Joachim Buse, Ernst Rahe, Johannes Clausen, Dietrich Kühl, Michael Hempel, Friedrich-Peter Gellusch, Natalja Kisel, Jürgen Förster, Barbara und Dieter Kowalewski, Gerhardt Timm, Karl-Heinz Büsing, Hans-Peter Clement und Burghardt Bathke. Weiterhin wurde die Auszeichnung „Kleingärtner des Jahres 2015“ vergeben. „Es soll ein Kleingärtner ausgezeichnet werden, wie man ihn sucht“, so Brütt. „Wir wollen auch die ehren, die richtig etwas in die Hand nehmen.“ Dazu gehört Elsbeth Buhs, die seit 30 Jahren in der Kolonie Ekholt ihren Garten hat und dort auch Obfrau ist. Unermüdlich sei ihr Einsatz gewesen, mit dem sie die Kolonie wieder aufgebaut hat, die eigentlich Bauland werden sollte. Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei von Helga Phillip. 

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