Das Frauenprojekt

Zehn Frauen bewirtschaften einen Kleingarten im Rahmen des

„Gartenbauprojekt für Frauen"

Die erste Ernte in diesem Jahr: Anfang Mai gesät, konnte Anja Brückner Mitte Juni schon das erste Gemüse im Garten ernten.

Ein Apfelbaum wirft seinen Schatten auf das weiße Vlies. Darunter gedeiht seit Anfang Mai der Grünkohl, den die Frauen des Gartenbauprojekts Anfang Mai angepflanzt haben. Zehn Frauen sind dem Aufruf der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Katrin Christine Blum, gefolgt und bewirtschaften seither eine 600 Quadratmeter große Parzelle in der Kleingartenkolonie „Pupke“. „Die Gemeinschaft und die Möglichkeit voneinander zu lernen“, haben Sabine Herber aus Kosel an dem Projekt gereizt. Die Eckernförderin Anja Brückner war schon seit Längerem auf der Suche nach einem Projekt mit lokalem Bezug, ehe sie von dem Garten für Frauen in der Zeitung las. „Die Idee ist super“, sagt sie nach den ersten Wochen.

Stehen mit Rat und Tat zur Seite: Birgit Michalzik und Hermann Brütt vom Kleingartenverein.

Ein Jahr lang soll das Projekt, das aus dem Topf der Gleichstellungsbeauftragten finanziert wird, zunächst laufen. Dann sollen sich Frauen gefunden haben, die es fortführen, so die Hoffnung. „Jede Frau soll ihren eigenen kleinen Teil im Garten bekommen, wo sie sich verwirklichen kann“, erklärt Katrin Christine Blum. „Frei und ohne Zwang.“ Der Weg dahin wird mühselig sein angesichts des vielen Unkrauts, das sich in den Beeten seinen Weg gebahnt hat. Drei Jahre lang war die Parzelle nicht mehr verpachtet. Mitarbeiter des Vereins Umwelt Technik Soziales (UTS) haben zunächst den Boden auflockern müssen, damit die nächsten Pächter das Unkraut beseitigen und mit der Gartenpflege beginnen können.

Einsturzgefährdet dient die alte Laube nur noch als Schuppen für das Gartenwerkzeug.

Gut die Hälfte der Fläche haben die Frauen bereits urbar gemacht. Erste Blumen zieren den Weg, ein kleiner Teich ist angelegt worden, und die ersten Büsche wurden gesetzt. Im Sinne der ursprünglichen Idee, einen Garten für Frauen zu schaffen, in dem sie kostengünstig selbstangebaute Produkte ernten können, haben die Frauen auch Gemüse und Obst gepflanzt. Rund vier Wochen nach dem Auftakt konnte Anja Brückner schon die erste Ernte einholen – ein Bund Radieschen.

Packt mit an: Gleichstellungsbeauftragte Katrin Christine Blum.

Unterstützt wird das Projekt vom Kleingartenverein Eckernförde. „Wir wollen gemeinsam versuchen, den Garten am Laufen zu halten“, sagt Vorsitzender Hermann Brütt. Um die Brücke, die die Gleichstellungsbeauftragte zu den Kleingärtnern geschlagen hat, zu festigen, haben die Kleingärtner Birgit Michalzik zum Thema Gartenbau geschult.

Wollen dem Unkraut Herr werden: Anja Brückner und Edith Reinberg (v.l.).

Erste Sponsoren für Gartengeräte haben die Damen bereits in der Stadtgärtnerei gefunden. Ausrangierte Schaufeln und Harken hat Sylvia Bent ihnen zur Verfügung gestellt. Weitere Sponsoren für ein Garten- oder Gerätehaus werden derweil noch gesucht. Die alte Laube ist einsturzgefährdet und hat ein Asbestdach.

Die Frauen unseres Gartenbauprojekts treffen sich immer

Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr und am letzten Freitag im Monat.

Weitere Infos bei Birgit Michalzik , Tel. 0160 / 26 15 802.

Artikel von Mareile Jenß aus der Eckernförder Zeitung vom 17.Juni 2015.

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