28. Mai 2017

Kolonie Süderhake I

Mein Aufruf zur angesetzten Gemeinschaftsarbeit wurde von den Gartenfreunden unterschiedlich aufgenommen. Bedenken und Bemerkungen zur Gemeinschaftsarbeit am Himmelfahrt- /Vatertag gab es doch einige.

 

Aber es erschienen dann doch über 20 Gartenfreunde, um in unserem Jubiläumsjahr 2017, die Anlage an unserem Gemeinschaftshaus auf Vordermann zu bringen.

 

 

Unser Gemeinschaftshaus existiert in diesem Jahr 25 Jahre, aber dazu später mehr.

 

 

In diesem Jahr musste der ca 20 m lange Lamellenzaum erneuert werden. Nachdem drei Gartenfreunde -Günter, Thomas und Dominik- die Vorarbeit erledigt hatten, wurde der neue Zaun in etwas mehr als zwei Stunden errichtet.

 

Der alte Zaun wurde abgerissen und fachgerecht auf dem Recylinghof entsorgt.

 

 

Ein besonderes Lob aber an unsere Gartenfreundinnen, die es sich nehmen ließen, die Wege und weiteren rünanlagen mit Unterstützung einiger Gartenfreunde vom Grünbewuchs zu befreien.

 

Kurz nach 12.00 Uhr war die letzte Lamelle errichtet und es konnte „Richtfest“ gefeiert werden.

 

 

 

Der gemütliche Teil des Vatertages wurde mit einem gemütlichen Grillfest eingeleitet und die Grillwurst und gekühlten Getränke konnten ausgiebig genossen werden.

 

 

 

 

Alle Teilnehmer hatten viel Spaß an diesem Vatertag 2017.

 

Das Wetter war uns wohl gesonnen, herrlicher Sonnenschein bis in die Abendstunden.

 

 

 

Auch unsere Gemeinschaftsanlage hat sich wieder einmal toll bewährt und durch den neuen Zaun einiges an Aussehen gewonnen.

Allen Teilnehmern nochmals mein ganz besonderer Dank.

       

„Also auf ein Neues, wir haben in diesem Jahr noch einiges vor“.

 

 

Herzlichen Dank

Euer Obmann

Werner Wigger

                                                   Bericht aus der Kolonie

Bild & Text:  Werner Wigger

3. Juli 2017

                                                   Bericht aus dem Kreisverband

Kreiswettbewerb 2017

26. April 2017

Gemeinschaftsarbeit in der Kolonie Kruse-Steenbeck

Neu- und Altpächter starten ins neue Gärtnerjahr

 

Zum ersten Aufruf des Obmanns Ralf Dittmann in der Kolonie sind über ein Dutzend Pächter gekommen. Die Wege in der Kolonie wurden gepflegt und die Gehwege zur Straße wurden sehr gründlich gereinigt.

 

 

 

 

Ein kleiner Arbeitstrupp kümmerte sich um das Anstellen des Wasser, was auch gut klappte. Drei kaputte Wasserhähne wurden repariert. Leider konnte das Projekt nicht erfolgreich abgeschlossen werden, da einige Pächter vergessen haben, in ihren Lauben die Wasserhähne zu schließen, was dann aber am nächsten Tag erfolgreich durchgeführt wurde.

 

Der Obmann bemängelte auch das große Desinteresse der Pächter mit Immigrationshintergrund, sich überhaupt einzubringen, Interesse an der Gemeinschaftsarbeit oder Kontakt zu anderen Pächtern aufzubauen. Nach erfolgreicher Arbeit wurde sich mit Bier und Cola gemütlich zusammengesetzt und neue Projekte besprochen. Im Großen und Ganzen waren alle Beteiligten mit diesem Arbeitstag sehr zufrieden.

 

                                                   Bericht aus der Kolonie

Bild & Text:  Robert Richter

21. März 2017

Das Paradies überm Noor

Der Spätsommer hat seinen Glanzauftritt. In der Gartenkolonie Wörmbke in Eckernförde ist der September romantisch. Die 35 Kleingärten formen ein verstecktes Kleinod mit Noorblick, das seinesgleichen sucht. Auch Ilse Naumann und Fritz Seidler haben hier ihr Paradies gefunden.

Ilse Naumann (Foto) und ihr Partner Fritz Seidler haben in ihrer Gartenparzelle in der Kolonie Wörmbke des Eckernförder Kleingartenvereins ihr Paradies gefunden. Die Dahlien haben sich trotz des zunächst so nassen Sommers prächtig entwickelt. Der sonnige September lässt sie leuchten.

Mittwochmorgen, 9 Uhr. Ganz hinten am 300 Meter langen schmalen Weg, den helle Kieselsteine und taillenhohe Hecken säumen, ist schon seit einer Stunde jemand am Gärtnern. Gerd Sieland ist jeden Morgen hier. „Am Vormittag vier Stunden, und wenn’s mich packt auch nachmittags“, sagt er. Nicht erst seit Rentenbeginn vor über zehn Jahren ist der Kleingarten seine Leidenschaft. Seit 1971 ist er mit diesem besonderen Stückchen Erde am Hang zwischen Bundesstraße, Bahnlinie und Wohngebiet Gorch-Fock-Straße verwachsen wie kein anderer. Rasenmähen, Himbeeren pflücken, Birnen und Äpfel ernten ist nur ein Ausschnitt „aus meinem heutigen Programm“.

 

Kurz nach zehn Uhr kommt mehr Leben in die kleine Kolonie, die dem Eckernförder Kleingärtnerverein angehört. Ilse Naumann stellt ihr rotes Fahrrad neben der weißen Holzpforte ab. Der Blick über die sich durch die ganzen Kolonie ziehenden grünen Abgrenzungen öffnet spontan das Herz. Auf dem tadellosen Rasen rechts grüßt der alte Apfelbaum. Links steht ein Puppenpärchen auf zwei romantisch gealterten Metallstühlen, das den Besucher schmunzeln lässt. In Pink, Aubergine und Lila leuchten üppig die Dahlien. „Willkommen in der Johannisbeer-Allee“, ruft Ilse Naumann fröhlich und bittet herein. „Die 36 Beerenbüsche am Weg zur Laube hat ein Vorgänger gepflanzt“, klärt sie fast entschuldigend auf. „Da sind wir im ersten Jahr mit Früchten überschwemmt worden. Eigentlich sind wir ja mehr für Vielfalt...“

 

Der Blick von der Terrasse ist bestechend. Hinten schimmert das Windebyer Norr, über dem abends die Sonne untergeht. Das Paar hat sich hier einen gemütlichen Sitzplatz auf der Parzelle am Hang eingerichtete.

Im April 2015 übernahmen sie und Fritz Seidler die Parzelle. Drei Jahre hatte sie auf neue Pächter warten müssen. „Wir haben in Gemeinschaftsarbeit das Gröbste erledigt, damit sie nicht total verwildert“, erinnert sich Sieland, der kommissarischer Kolonie-Obmann ist. „Das Paar hat mit Elan und akribischer Arbeit in gut einem Jahr ein Schmuckstück aus diesem Garten gemacht. Ich freue mich mit daran. Die meisten unserer Gärten sind ja eine Augenweide. Man steckt sich hier gegenseitig an.“

 Seidler, der inzwischen auch von der Altstadtwohnung hergeradelt ist, lächelt. „Das ist ein wunderbares Hobby“, bestätigt er. „Für Ruheständler ist das Jungbrunnen und Sommerurlaub zugleich. Verreisen ist nun erst im Herbst oder Winter bei uns angesagt.“ Rasch stellt er die nostalgischen Flechtsessel mit den rot-weißen Kissen und das Tischchen mit passender Decke auf die kleine Terrasse vor dem Beet mit Buchsbäumen, Putten, Kübelpflanzen. „Laube und Inventar waren reichlich verwittert, als wir die Parzelle übernahmen“, berichtet er. „Meine Frau hat ein Händchen für Gestaltung. Fast alles hat sie aufgemöbelt.“ Ilse Naumann steht in den späten Himbeeren und pflückt. „Auch Tomaten sind wieder reif. Und auch unsere Weintrauben schmecken schon.“, ruft sie ihrem Fritz begeistert zu. Der strahlt. Die Ernte wird mit Blick aufs Windebyer Noor köstlich munden.

 

Gerd Sieland macht eine kurze Pause. Die Arbeit auf dem steilen Grundstück, das er eigenhändig zum artenreichen Terrassengarten gemacht hat, geht in die Knochen. „Aber es lohnt“, seufzt er glücklich, als er Gläser mit Pflaumenmus in der urigen Hütte abstellt. „Frisch gekocht. Die Ernte war prächtig.“ Ein Bierchen wird er sich später gönnen. „Dazu Birnen, Bohnen, Kartoffeln und Speck“, verrät er. Das Biogemüse für das Holsteiner Gericht hat er selbst gezogen. „So macht der Spätsommer Spaß.“

 Dass die Kleingärten in Schleswig-Holstein ihren Ursprung haben, wissen garantiert nicht alle Hobbygärtner. 1806 hatte Landgraf Carl von Hessen die ersten Pachtparzellen in Kappeln an der Schlei angelegt. 1814 gründete sich hier der erste Kleingartenverein. Später machte sich der Leipziger Arzt Daniel Gottlieb Moritz Schreber (1808-1861) für Pachtgärten in den Städten stark. Kinder sollten Raum zum Spielen, Eltern die Chance zum Gemüsebau haben. Heute gibt es in Schleswig-Holstein 198 Kleingartenvereine in 14 Kreisverbänden. Zusammengefasst sind sie im Landesverband der Gartenfreunde. Der Eckernförder Kleingartenverein unter dem Vorsitzenden Hermann Brütt hat 14 Kolonien mit insgesamt 800 Parzellen. Zehn Prozent warten auf neue Pächter.

 

                                                   Bericht aus den Kieler Nachrichten

Bild & Text:  Cornelia Müller

29. März 2017

  Jahreshauptversammlung des Kleingärtnerverein

Keiner im Verein gärtnert so schön wie Renate Wittke

Renate Wittkes Garten hat Vorbildcharakter. Auf der Versammlung des Kleingartenvereins am Freitagabend erhielt sie den Johannes-Weidemann-Gedächtnispokal als beste Kleingärtnerin. „Sie hat nicht nur einen schönen Garten, sondern sich auch um den Verein besonders verdient gemacht“, begründete der Vorsitzende Hermann Brütt die Auszeichnung. Der Pokal wird auch künftig nach dem ehemaligen Vorsitzenden benannt bleiben. Eine Namensänderung wurde abgelehnt.

 

Deutliche Kritik gab es vom Vorstand für die schlechte Zahlungsmoral einiger Mitglieder. Es wurde beklagt, dass 16 Prozent der Mitglieder ihre Gebühren nicht bezahlt haben, insgesamt 103 Personen. „Teilweise sind auch Mitglieder überhaupt nicht ausfindig zu machen“, so Rechnungsführer Sönke Jensen. Die offenen Rechnungen haben sich bisher auf immerhin 8170 Euro summiert. „Das ist Geld, das uns ganz einfach fehlt“, betonte Brütt. Sollte sich die Zahlungsmoral nicht verbessern, müsse der Vorstand darüber nachdenken, die Pachten zu erhöhen, um Ausfälle auffangen zu können. „Es liegt bei uns ein strukturelles Defizit vor“, erläuterte Jensen den Ernst der Lage. Wenn es so weitergehe, habe man in zwei bis drei Jahren eine finanzielle Grenze erreicht, an der der Vorstand tätig werden müsse, um liquide zu bleiben. Aus der Versammlung wurden Fragen laut, warum der Vorstand nicht auf SEPA umstelle, um so alle Mitglieder zu zwingen, ihre Beiträge zu überweisen. Der Vorstand befürchtet, dass in dem Fall Kosten entstehen. Denn jede Zurückbuchung würde den Verein 8 Euro kosten. Bei bisher 103 säumigen Zahlern könne sich das schnell summieren. Dennoch blieb die Forderung in der Versammlung bestehen, sodass über eine Umstellung auf Lastschrift auf der nächsten Jahreshauptversammlung beraten werden soll.

 

Auch räumte Brütt mit dem Gerücht auf, dass der Kleingartenverein für den Frauengarten zahle. „Der Verein hat mit dem Projekt nichts zu tun. Die Finanzierung wird durch eine Privatfamilie übernommen“, betonte er. Der Vorstand habe zudem immer mehr Probleme mit Nörglern feststellen müssen, die den Obleuten in der Kolonie das Leben schwer machten, bedauerte Brütt. So hätten Obleute aus diesem Grund teilweise schon ihr Amt niedergelegt.

 

Außerdem rief der Vorsitzende dazu auf, dass man sich Gedanken über einen zukünftigen ersten Vorsitzenden machen solle. Er würde 2018 aus gesundheitlichen Gründen definitiv nicht erneut antreten. Im vergangenen Jahr wurde vor allem die Süderhake II von Wildschweinen heimgesucht. Um der Verwüstung Herr zu werden, stellte die Stadt den Kleingärtnern 15  000 Euro zur Verfügung, um einen Zaun zu errichten. „Durch Eigenleistung unserer Mitglieder brauchten wir jedoch nur 4500 Euro und haben den Rest zurückgegeben“, sagte Brütt.

 

Als beste Kleingärtner ihrer jweiligen Kolonie wurden die Mitglieder Steffi Baer, Kristina Hansen, Bernd Rietentiet, Willi Stüben, Maren Isfeld, Werner Kittlaus, Valentina Mazour, Klaus-Dieter Halbeck, Rosemarie Vergiehn, Rudi Modrok, Bernd Ivers, Knud Kristensen, Christiane Gerlach und Ilse Naumann ausgezeichnet. 

Bericht aus der Eckernförder Zeitung

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