Die Kolonie "Süderhake II"

Eine Anlage mit drei  natürlichen Grenzen haben wir auch aufzuweisen, es ist Süderhake II. Die südliche Grenze ist die Süderhake, die westliche Grenze das Windebyer Noor (Kamerun) und Richtung Norden ist es die Norderhake. 

Die Anlage war bis 1950 mit Süderhake I eine Fläche und wurde durch den Bau der Umgehungsstraße aufgeteilt. Es blieben also 5 ha Land, verteilt auf 140 Parzellen, somit also die größte Anlage. Nachdem Martin Kruse 1934 der Stadt dieses Land verkauft hatte, wurde seitens der Stadt dem Verein das Land für kleingärtnerische Nutzung freigegeben. 

1937 wurde der Pachtvertrag abgeschlossen. Diese Anlage hat heute noch unter den Altlasten zu leiden, denn in den 30er Jahren wurde die Fläche von den Räuchereien genutzt, um ihre Räucherkohle zu entsorgen. Dabei blieb es allerdings nicht, denn von den Bürgern wurde es als Müllkippe angesehen.

Hier muss den Kleingärtnern ein Lob ausgesprochen werden, denn sie haben aus dieser Anlage ein idyllisches, in die Natur integriertes Fleckchen Erde erschaffen. Dort sind auch sämtliche Vogelarten zu sehen, wenn man in der Frühe da einmal spazieren geht. Es ist rundum Reet zu sehen und Richtung Norden ist der so genannte Bruch- wald. Deshalb möchte der Naturschutzbeauf-tragte dieses Land so gerne haben, denn nach einem Magistratbeschluss dürfen wir die Randgebiete nicht wieder neuverpachten.

Wir vom Vorstand sagen, die Kleingärtner sind hier die besten Naturschützer, denn man kann nicht alles renaturieren. Als Obleute sind hier bekannt die Gartenfreunde Frahm, Tüxen, Kienke, Lehmann, Koherr und Thietje. Bis zum Jahre 1987 war es der ehemalige l. Vorsitzende K.H. Lehmann, der auch den Bau eines Parkplatzes in Angriff nahm. 

Es folgte Werner Weidel, in dessen Zeit das Biotop angelegt wurde und noch ein Parkplatz, es wurden die Wege bekiest und die Entsorgung in der Anlage kam ebenso nicht zu kurz. Danach wählte man die zweite Frau zur Obfrau, Brigitte Koherr, die aber nach persönlichen Anfeindungen das Handtuch warf. 

Daraufhin wählte man H.A. Thietje zum Obmann. Das Wildproblem wurde aber auch unter seiner Führung nicht beseitigt. Ihm folgten die Gartenfreunde Ulf Leichtfuß und Michael Behrmann. Aufgrund der Größe der Anlage teilten sie sich die Arbeit, kamen aber nie wirklich zusammen.

Ihnen folgte die im letzten Jahr verstorbene Christa Radde. Unter Mithilfe ihres Ehemannes führte sie die Anlage fast zwei Jahre und gab damit an ihren Ehemann Werner Radde ab. Im Rahmen der Verbreiterungsmaßnahmen der B 76 hat die Kolonie sehr stark zu leiden. 

Es mussten Gärten abgegeben werden, der Abnahmepunkt für die Wasserleitung muss verlegt werden. Die Kolonie verkleinert sich aufgrund der Straßenverbreiterung und der Renaturierung der Randgebiete des Noores stetig.   

Am Montag, den 26.08.2019 findet keine Sprechstunde statt.

Am 02.09.2019 findet die nächste Sprechstunde - allerdings ohne Zahlungsverkehr - statt. Wir bitten um Verständnis!

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